Liquiditätsprobleme - als Chance sehen

Wer die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung seines Unternehmens abwenden oder verhindern will, muss schnell und entschlossen handeln. Dabei fällt es naturgemäß nicht leicht, sich einzugestehen, dass sich das eigene Unternehmen in der Krise befindet, ob nun selbst verschuldet oder nicht. Der Handlungsspielraum hängt im Wesenlichen davon ab, in wie weit die Krise schon fortgeschritten ist.

Doch eine "goldene Regel" gilt in allen Fällen:

Je eher ein Unternehmer aktiv reagiert, desto größer sind die Handlungsspielräume, die ihm zur Verfügung stehen.

Ist bereits Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit als Insolvenzgrund erkennbar, so hat das vertretungsberechtigte Organ unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Wochen, den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Die Drei-Wochen-Frist darf nur ausgeschöpft werden, wenn ernsthaft mit einer Sanierung gerechnet werden kann.


Hilfe durch den Gesetzgeber


Gemäß dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz liegt bis zum 31. Dezember 2010 der Insolvenzgrund der Überschuldung nur noch vor, wenn das Unternehmen keine positive Fortführungsprognose hat und zudem bei Ansatz von Liquidationswerten das Vermögen des Unternehmens dessen Verbindlichkeiten nicht mehr deckt. Für eine positive Fortführungsprognose verlangt die Rechtsprechung sowohl den Fortführungswillen des Unternehmens als auch ein aussagekräftiges Konzept mit dokumentierter Ertrags- und Finanzplanung. Daraus muss die überwiegende Wahrscheinlichkeit folgen, dass das Unternehmen mittelfristig die herrschende Meinung legt hier grundsätzlich das laufende und folgende Geschäftsjahr zu Grunde Einnahmen erzielen wird, aus denen die gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten gedeckt werden können. Der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit liegt in der Regel vor, wenn der Schuldner mit seinen innerhalb von drei Wochen verfügbaren liquiden Mitteln, die während dieses Zeitraums fällig werdenden und ernsthaft eingeforderten Verbindlichkeiten nicht zu mindestens 90% decken kann.

Liquiditätsprobleme

Wer die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung seines Unternehmens abwenden oder verhindern will, muss schnell und entschlossen handeln. Dabei fällt es naturgemäß nicht leicht, sich einzugestehen, dass sich das eigene Unternehmen in der Krise befindet, ob nur selbst verschuldet oder nicht. Der Handlungsspielraum hängt im Wesenlichen davon ab, in wie weit die Krise schon fortgeschritten ist. Lesen Sie hier mehr...

Entgeltumwandlung ist Gesetz!

Jedem Arbeitgeber ist nach den letzten Urteilen des Bundesarbeitsgerichts mittlerweile deutlich geworden, dass die Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge in ihrer Operativität nichts mit Vertriebsangelegen-heiten von Versicherungen zu tun hat, sondern ausschließlich in der Durchführung des Arbeitgebers liegen muss (vgl. BAG 3AZR 502/04 und BAG 3AZR 14/06).
Gewöhnliche Maßnahme war, diese Angelegenheit in den Bereich der Versicherungen abzuschieben, z.B. durch Rahmenverträge, günstige Tarife / Konditionen und den Vertrieb durch die Beratung der einzelnen Arbeitnehmer. Diese Vorgehensweise ist nicht zulässig. bitte anklicken zum weiterlesen

Risikomanagement

Im Gegensatz zur bisherigen Kreditvergabepraxis bedeutet dies, dass die Unternehmen aktiv auf die Konditionengestaltung Einfluss nehmen können.

Kostenmanagement

Die praktizierende unternehmerische "Bauchentscheidung" reicht nicht aus, um konkrete Maßnahmen zur Kosteneinsparung zu ergreifen.

Arbeitszeitkonten

Zuletzt wurden jährlich 1,7 Millionen bezahlte Überstunden in deutschen Unternehmen erarbeitet. Dabei ist eine Auszahlung sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer häufig die schlechteste Lösung.

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