Modelle für Arbeitszeitkonten

Formen von Arbeitszeitkonten

Es werden drei Formen von Arbeitszeitkonten
unterschieden:
Kurzzeit-
Langzeit-
Lebensarbeitszeitkonten

Kurzzeitkonten

Kurzzeitkonten werden mit der Absicht geführt, sie möglichst kurzfristig auszugleichen. Bei Ausgleichszeiträumen bis zu einem Jahr spricht man in der Regel von Kurzzeitkonten. Für das Ende des Ausgleichszeitraumes sind Regelungen notwendig, wie Zeitguthaben abzurechnen sind. Neben der Vergütung von Zeitguthaben besteht die Möglichkeit der Übertragung auf ein Langzeitkonto, wobei auch Kombinationen von Auszahlung und Übertragung vereinbart werden können.

Langzeitkonten

Bei Langzeitkonten wird kein kurzfristiger Ausgleich angestrebt. Der Zweck der Langzeitkonten besteht darin, längerfristige Zeit- oder Wertguthaben aufzubauen, die in Absprache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zukünftig für beliebige Freistellungsphasen, z. B. für Weiterbildung oder um auf Nachfrageschwankungen zu reagieren, genutzt werden können.

Lebensarbeitszeitkonten

Lebensarbeitszeitkonten dagegen legen den Fokus auf den Ruhestand. Das bedeutet, dass die Freistellung in der Regel unmittelbar vor Beginn der Rente erfolgen sollte.
Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten können genutzt werden, um zusätzliche Wertguthaben durch Entgeltumwandlungen, also Zahlungen des Arbeitnehmers, aufzubauen.
Die Entgeltumwandlung unterliegt dabei keiner "Deckelung" wie die Direktversicherung. Ergänzend können auch Tantiemen und/oder Arbeitgeberzuschüsse in Wertkonten einfließen.


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